Frankreich · 15.10.2018
Ich entscheide kurzfristig in den Herbstferien nochmal nach Frankreich zu fahren. Das Wetter ist traumhaft: Es hat tagsüber fast 24°C und nachts hält man es mit 10-12° Außentemperatur im Auto auch noch recht gut aus. Zur Not werfe ich halt die Gasheizung an. Auf dem Weg nach Süden schaue ich mir im Hunsrück bei der Stadt Mörsdorf die (mittlerweile) zweitlängste Hängeseilbrücke Deutschlands - die "Geierlay" - an. Mit einer Spannweite von 360m ist sie wirklich beeindruckend. Leider...
Frankreich · 23.09.2018
Vor einem Jahr habe ich ein Bild von Andrea auf einem Felsen neben dem Zöllnerhaus in Meneham bei Kerlouan in der Bretagne gemacht. Es ist das, was man auf unserer Startseite sehen kann. Mir hat es so gut gefallen, dass ich unbedingt auch noch eines von mir auf dem diesem Felsen haben wollte. Nun: Hier ist es! Die Bretagne hat uns dermaßen begeistert, dass wir bereits im letzten Jahr entschlossen hatten, nochmals hierher zu fahren. Leider verlief das Jahr 2018 völlig anders als geplant und...

Deutschland · 04.06.2018
Von den Vogesen fahre ich direkt durch das Rheintal nach Osten in den Schwarzwald. Es hat 30 Grad im Schatten und alle paar Stunden zieht irgendwo ein Gewitter auf. Es ist unangenehm und belastend. Meine Theorie geht auf: Ich denke, wenn ich ich die Höhe fahre wird es kühler. Tatsächlich, auf den Hochschwarzwaldstraßen, die traumhafte Blicke ins Rheintal und auf die Vogesen ermöglichen, hat es angenehme 20 Grad. Da lässt sich es aushalten - wenn nur auch hier nicht die völlig irren...
Frankreich · 01.06.2018
Es ist schön im Pfälzer Wald. Wirklich schön. Aber ich habe keinen Nerv weitere Bilder zu machen, zumal es auch langsam immer heißer und schwüler wird. Kein Wetter für Herzpatienten … Ich beschließe, weiter durch Frankreich zu fahren. Direkt hinter der Grenze liegt das Städtchen Bitche mit seiner impossanten Wehranlage auf dem Hügel. Ich verbringe hier die Nacht auf dem wirklich tollen und kostenlosen Stellplatz direkt unter der Zitadelle. Besonders gut hat mir gefallen, dass rund um...

Deutschland · 28.05.2018
Sorry, aber es ist mein tatsächlicher Eindruck nach fast 3000 km kreuz und quer durch Deutschland auf der Suche nach "Natur" und deren ursprünglichen Bewohnern: "Über allem schwebt der Geier!". Leider nur im übertragenen Sinn. Ich wiederhole mich: Die Arten schwinden und der Mensch ist ein riesiger Egoist. Ich erkläre das später! Im "Naturpark" Nordeifel besuche ich den Tierpark Hellenthal in der Annahme, es sei ein toller Wildpark. Nun, ich komme darauf, weil ich schon vor 25 Jahren...
Deutschland · 19.05.2018
Ich bin in der Rhön unterwegs und schaue mir insbesondere die "Lange Rhön" - das Naturschutzgebiet - an. Auf dieser relativ kargen und baumlosen Hochebene gibt es eine einzigartige Vegetation, zwei "Rest-Moore" (anders kann man das leider nicht nennen) und die an diesen Lebensraum entsprechend angepassten Tiere zu sehen. Wenn sie denn noch da sind bzw. wenn man die wenigen, die noch da sind, überhaupt zu sehen bekommt. Seit vielen Jahren, eigentlich seit Jahrzehnten läuft hier ein Projekt...

Deutschland · 16.05.2018
Über Bad Berka und Rudolstadt fahre ich auf der B85 bis Saalfeld/Saale und von dort nach Osten in den sehr schönen "Naturpark Thüringer Schiefergebirge Obere Saale". Die Landschaft ist sehr abwechslungsreich. Es geht auf und ab durch dunkle Wälder und sattgrüne Bergwiesen, durch kleine Dörfer und dann entlang der Talsperre Hohenwarte. Zum Anhalten und Fotografieren komme ich nicht. Zum einen kann man auf den extrem schmalen Straßen kaum anhalten, zum anderen habe ich gar nicht die rechte...
Deutschland · 12.05.2018
Ich fahre über Bad Langensalza, Gotha und Erfurt nach Weimar. In Bad Langensalza gibt es eine nette Altstadt, aber sonst nicht viel zu sehen. In Gotha bin ich beeindruckt vom Schloss und den vielen schönen Parkanlagen. In Erfurt fahre ich lediglich über die schlechtesten Holperstraßen mit großartigen Schlaglöchern und in Weimar bleibe ich dann zwei Tage.

Hainich
Deutschland · 10.05.2018
Ich bin wieder im Nationalpark Hainich, im Westen Thüringens zwischen Eisenach und Mühlhausen gelegen. Ich war damals direkt nach der Grenzöffnung wohl als einer der ersten „Westdeutschen“ in diesem Gebiet - zumindest wurde mir das anfangs oft erzählt. Der Wald wurde zu DDR-Zeiten als militärisches Trainingsgebiet genutzt und deshalb wurde dort selbst durch die einheimische Bevölkerung so gut wie keine Forstwirtschaft betrieben. Entsprechend „urwüchsig“ war und ist es hier immer...
Deutschland · 08.05.2018
Man kann es nicht anders nennen: Es lief in den letzten Monaten nicht so optimal bei mir. Nach einer mehrwöchigen Krankenhaus-Odyssee durch die ganze Republik hatte ich die Schnauze voll vom Klinik-Alltag. Jetzt ist es damit aber hoffentlich erst einmal vorbei! Mindestens eine Woche nach der Operation soll ich kein Autofahren und den linken Arm weitere sechs Wochen schonen, sagt der junge, nette und scheinbar sehr kompetente Kardiologe aus der Elektrophysiologie am Entlassungstag!

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