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Coronavirus: Reisen mit dem Wohnmobil?


Info: Das Foto mit der OP-Maske ist kein "witziges" Corona-Bild. Es ist ein Selfie aus 2018. Ich lag wegen (m)einer Autoimmunerkrankung fünf Wochen in einem Isolierzimmer einer großen Universitätsklinik. Die Coronavirus-Pandemie nehme ich mit all ihren Einschränkungen sehr ernst, denn ich gehöre zu den Hochrisikopatienten. Ich kann es mir leider überhaupt nicht erlauben, Kontakt zu anderen Menschen zu haben. Seit Wochen habe ich meine Wohnung nicht verlassen.

 

Hier gibt's keine laienhaften Tipps und Empfehlungen für den Umgang mit bzw. den Schutz vor SARS-CoV-2, sondern lediglich Informationen, die Auswirkungen auf das Reisen mit dem Wohnmobil haben (könnten). 

Coronavirus SARS-CoV-2 in Deutschland:  

  • 31. Januar: Meldepflicht für Corona-Infektionen wird eingeführt.
  • 8. März: Bundesgesundheits-Ministerium empfiehlt die Absage von Veranstaltungen mit >1000 Teilnehmern.
  • 17. März: Einreisestopp für Drittstaatler, weltweite Reisewarnung, Beschränkung nicht unbedingt notwendiger Reisen in die EU, Schließung zahlreicher Geschäfte.
  • 22./23. März: Es werden offizielle Kontaktbeschränkungen angeordnet ("Lockdown")
  • 10. April: Es gibt eine 14-tägige häusliche Quarantäne­pflicht für Rückkehrer aus dem Ausland.
  • 15. April: Bund-Länder Einigung: Kontakte weiterhin bis mindestens 3. Mai beschränken, Schulen können evtl. ab 4. Mai schrittweise geöffnet werden, Geschäfte unter 800 m² dürfen ab 20. April (oder später) öffnen. Das Tragen Alltagsmasken wird dringend empfohlen.
  • 22.-29. April: Masken­pflicht im öffentlichen Nahverkehr und in Geschäften.
  • 4.-8. Mai: Die meisten Bundesländern lockern nahezu alle Beschränkungen.
  • Ab Mitte/Ende Mai: Unterschiedliche Regelungen in den Bundesländern: Ab Mitte Mai bis spätestens ab 1. Juni scheint Tourismus bzw. Reisen innerhalb Deutschlands inkl. Camping wieder möglich zu sein - zumindest vorerst.
  • Ab Anfang/Mitte Juni: Die meisten Grenzübergänge, die zwischen einzelnen EU-Staaten geschlossen wurden, könnten evtl. ab Mitte Juni geöffnet werden, jedoch bleibt eine touritische Einreise in vielen Ländern weiterhin untersagt (Verhandlungsstand 13.5.)
  • Ab 15. Juni 2020: Weitestgehende Aufhebung der Covid-Reisewarnung durch das Auswärtige Amt. Die Einreisebestimmungen zu touristischen Zwecken sind von Land zu Land sehr unterschiedlich, deshalb bitte aktuell über das jeweilige Wunsch-Reiseland informieren!

Aktuelle Corona - Info für Wohnmobilisten


... wenn ich es bestimmen könnte!
... wenn ich es bestimmen könnte!

Stand 13.05.20

 

Jetzt geht plötzlich alles ganz schnell mit den "Lockerungen". Ob das wirklich sinnvoll ist, bezweifle ich. In den Bundesländern gibt es leider unterschiedliche Hygiene- und Abstandsregeln für Campingplatzbetreiber und in der Konsequenz natürlich auch für ihre Gäste. Die Abstandsregeln lassen je nach Bundesland für Campingplätze nur eine maximale Belegung von 50 bis 60% zu. Die meisten "Sammelduschen" und Waschräume bleiben vorerst geschlossen, vereinzelt auch Toiletten. So setzen die  Campingplatzbetreiber eine unabhängige, also im Wohnmobil bzw. im Caravan befindliche (autarke) Sanitäreinrichtungen voraus. Die Ver- und Entsorgung scheint aber geregelt zu sein. Der Bundesverband der Campingwirtschaft Deutschland rechnet für den Sommer mit einem enormen Ansturm auf Campingplätze und empfiehlt daher dringend rechtzeitiges Buchen. Es ist auch mit erheblichen Preiserhöhungen zu rechnen.

 

Innerhalb der EU sollen die Grenzen evtl. kurzfristig wieder geöffnet werden. Eine Einreise aus touristischen Gründen bleibt in sehr vielen Ländern jedoch weiterhin untersagt. Alle Angaben jedoch ohne Gewähr... 

  • Frankreich: Ab 15. Mai gelockerte Grenzkontrollen, ab 15. Juni Öffnung der Grenzen.
  • Luxemburg: Ab 15. Mai keine Grenzkontrollen mehr.
  • Niederlande: Keine Grenzkontrollen. Ab 20. Mai ist die Vorlage eines Gesundheitszeugnis nicht mehr nötig.
  • Österreich: Ab 15. Mai gelockerte Grenzkontrollen, ab 15. Juni Öffnung der Grenzen.
  • Polen: Keine touristische Einreise bis 12. Juni.
  • Schweiz: Ab 15. Mai gelockerte Grenzkontrollen, ab 15. Juni Öffnung der Grenzen.
  • Tschechien: Keine touristische Einreise möglich (wahrscheinlich bis Ende '20). Update 20.5.: Tschechien hat es sich anders überlegt und erwägt Grenzöffnung ab 15. Juni.
  • Italien: Evtl. Grenzöffnung ab 3. Juni.
  • Spanien: Wird hier den Protesten der Bevölkerung nachgegeben? Evtl. ist Tourismus schon ab Mitte Juli möglich!

(A)
(A)

11.05.20

 

Andrea war an der Tankstelle: Schon erstaunlich, was da an der Preissäule zu lesen war! Superbenzin und Diesel haben zuletzt 2004 soviel gekostet wie heute. Durch die weltweite Coronakrise und das Herunterfahren der Industrie bzw. der Wirtschaft, sowie den blöden Preiszockereien der Ölförderländer und vor allem des orangefarben gepuderten amerikanischen Vollhonks mit der Goldtolle, ist der Ölpreis so niedrig wie vor fast 20 Jahren. Da werden sich jetzt bestimmt viele Autofahrer freuen! Ich freue mich nicht! Die Gründe bzw. Ursachen für den viel zu niedrigen Ölpreis sind weder für die Weltwirtschaft, die weltweite Finanzsituation, die weltpolitische Lage, noch für die Umwelt gut. Wenn jetzt auch noch für die "arme" Autoindustrie staatlich - also durch uns Steuerzahler - finanzierte Kaufanreize (Kaufprämien) zur Ankurbelung von Verkäufen von Autos mit Fossil-Verbrennungsmotoren geschaffen werden, dann werde ich kotzen! Wenn überhaupt eine Förderung, dann bitte auch "Kaufanreize" für die Gastronomie, den Einzelhandel, Kulturbetriebe und alle anderen Branchen, die Verluste erlitten haben!


Stand 08.05.20 - Zusammenfassung

 

Camping- und Stellplätze werden unter Hygiene- und Abstandsauflagen für (deutsche) "Touristen" wieder geöffnet! Die meisten Bundesländer setzen jedoch voraus, dass die Wohnmobile bzw. die Wohnanhänger eine eigene und eingebaute Sanitärzelle bzw. eine Toilette haben.

  • Baden-Württemberg: ab 18. Mai
  • Bayern: ab 30. Mai
  • Berlin: ab 25. Mai
  • Brandenburg: ab 15./25. Mai (Einheimische/alle Bundesbürger)
  • Bremen: ab 18. Mai
  • Hamburg: ab 18. Mai
  • Hessen: ab 15. Mai 
  • Mecklenburg-Vorpommern: ab 18./25. Mai (Einheimische/alle Bundesbürger)
  • Niedersachsen: ab 11. Mai 
  • Nordrhein-Westfalen: ab 11. Mai
  • Rheinland-Pfalz: ab 18. Mai
  • Saarland: ab 18. Mai
  • Sachsen: ab 15. Mai
  • Sachsen-Anhalt: ab 15. Mai vorerst nur für Bewohner des Bundeslandes
  • Schleswig-Holstein: ab 18. Mai
  • Thüringen: ab 15. Mai

Der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland (BVCD) registriert jetzt wieder einen enormen Buchungsanstieg für Campingplatzstellplätze, nachdem bis letzte Woche nahezu 75% der bereits gebuchten Plätze storniert wurden. Die meisten Landesregelungen sehen als Hygienemaßnahme eine 50%-Belegung der Campingplätze vor. Gemeinschafts-Sanitärräume werden wohl geschlossen bleiben. Die Preise wurden sofort erhöht und entsprechen jetzt schon in der Vorsaison den Hauptsaisonpreisen! Die Campingwirtschaft erlebte in den letzen sechs Jahren einen ununterbrochenen und nie zuvor verzeichneten Boom und Umsatzzuwachs.


Stand 07.05.20

 

Schleswig-Holstein öffnet alle Camping- und Stellplätze ab 18. Mai. An diesem Tag wird auch das touristische Einreiseverbot aufgehoben. Sachsen öffnet ab 15. Mai seine Campingplätze, allerdings ohne Gemeinschaftsduschen. Baden-Württemberg macht ab Pfingsten, 31.05. Stell- und Campingplätze auf. In Hessen dürfen Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze zu touristischen Zwecken zum 15. Mai wieder ihren Betrieb aufnehmen. Bremen, Berlin, Hamburg, Saarland, Sachsen-Anhalt und Thüringen haben sich noch nicht festgelegt.


Stand 04.05.20

 

Es gibt die ersten Lockerungen im Bereich Touristmus: Niedersachsen plant u. a. Ferienhäuser und Campingplätze ab 11.05. mit Einschränkungen (7 Tage Wiederbelegungsfrist bzw. 50% Belegung) wieder zu öffnen. Dauercamper können bereits ab 06.05. auf ihren Campingplatz. Mecklenburg-Vorpommern plant ab 18.05. Hotels, Pensionen und Ferienhäuser für die Bewohner von MV und ab 25.05. das Bundesland wieder für alle Touristen (auch aus anderen Bundesländern) zu öffnen. Sachsen erlaubt ab 04.05. Dauercampern die Rückkehr. Nordrhein-Westfalen: Das Betreten der Campingplätze sowie Dauercampen sind hier erlaubt, ab 11.05. auch für touristische Übernachtungen. In Bayern ist momentan lediglich für Dauercamper das Betreten der Campingplätze erlaubt. Ab dem 30.05. sollen aber auch hier die Campingplätze geöffnet werden. Rheinland-Pfalz plant ab 13.05. Wohnmobil-Stellplätze und ab 18.05. Campingplätze für alle zu öffnen. Brandenburg plant ab 15.05. Campingplätze wieder für Urlauber zu öffnen. In allen anderen Bundesländern sind die Campingplätze bis auf Weiteres für touristische Übernachtungen geschlossen - bzw. lediglich für Dauercamper geöffnet. Dänemark möchte ab 15.05. die Landesgrenzen und auch Campingplätze öffnen.


Stand 29.04.20

 

Das Auswärtige Amt hat die weltweite Reisewarnung für Touristen wegen der Coronavirus-Pandemie vorerst bis mindestens 14. Juni verlängert. Ein entsprechender Vorschlag des Auswärtigen Amts wurde am heute, 29. April, vom Bundeskabinett angenommen. Die Reisewarnung wird damit begründet, dass in den nächsten Wochen keine "normalen" Reisen ins Ausland möglich seien. Mit der Reisewarnung wolle man eine weitere Ausbreitung des Virus möglichst minimieren und auch verhindern, dass sich (infizierte) deutsche Bundesbürger im Ausland aufhalten. Eine nochmalige Rückholaktion wie vor wenigen Wochen soll in jedem Fall vermieden werden.


Ok, dieses Foto hat jetzt wirklich keinen ernsten Hintergrund...
Ok, dieses Foto hat jetzt wirklich keinen ernsten Hintergrund...

Stand 23.04.20 (02.05.20) 

 

"Touristische Übernachtungen" und private Urlaubsreisen sind in Deutschland nach wie vor nicht erlaubt! Diese Regelungen gelten bis:

  • Baden-Württemberg: 3. Mai (bis auf Weiteres)
  • Bayern: 10. Mai
  • Berlin: 10. Mai (bis auf Weiteres)
  • Brandenburg: 8. Mai (bis auf Weiteres)
  • Bremen: 6. Mai
  • Hamburg: 6. Mai (bis auf Weiteres)
  • Hessen: 10. Mai
  • Mecklenburg-Vorpommern: 10. Mai 
  • Niedersachsen: 6. Mai 
  • Nordrhein-Westfalen: 10. Mai (bis auf Weiteres)
  • Rheinland-Pfalz: 6. Mai
  • Saarland: 3. Mai
  • Sachsen: 20. Mai
  • Sachsen-Anhalt: 3. Mai
  • Schleswig-Holstein: 17. Mai
  • Thüringen: 6. Mai 

Ab Montag, 27.04. herrscht nahezu bundesweit eine Maskenpflicht beim Einkaufen und in öffentlichen Verkehrsmitteln. Als letztes Bundesland führt Schleswig-Holstein ab 29.04. die Maskenpflicht ein. Neben professionellen und selbstgenähten Masken sind auch Schals und Tücher, die vor Nase und Mund gebunden werden, möglich. Alle Länder haben Bußgelder für Verstöße gegen die Maskenpflicht festgelegt. Ich befürchte, dass die "Lockerungs-Maßnahmen" einiger Bundesländer zu zeitnah und zu umfangreich sind. Hoffen wir das Beste! Heute habe ich mal eine Anprobe mit handgenähten Stoffmasken gemacht: Irgendwie taten mir die umgeknickten Ohren nach zwei Minuten weh - aber "sicher ist sicher"  Ok, dieses Foto hat jetzt wirklich keinen ernsten Hintergrund... 


Mal angenommen ... 

 

es gibt dieses Jahr überhaupt eine Campingsaison in Deutschland, dann wird es unter Umständen schon recht eng auf den Camping- und Stellplätzen. Oder doch nicht?

 

Folgende Annahmen:

  • Die Grenzen bleiben in Europa für Urlauber in 2020 weitestgehend zu.
  • Wir können nicht in andere Länder (weder mit Flugzeug, noch mit Auto) und Ausländer kommen nicht zu uns.
  • Dann haben vielleicht dieses Jahr "alle" Besitzer von Wohnanhängern und Reisemobilen den Wunsch, ihren Urlaub mit Camping in Deutschland zu verbringen.
  • Gemäß Auswertung des Kraftfahrt-Bundesamts gab es in 2019 ca. 680.000 zugelassene Wohnanhänger und 535.000 Reisemobile. Also gibt es maximal 1.215.000 "mobile Wohneinheiten" in Deutschland.
  • Es gibt in Deutschland (Stand 2019) etwa 3.000 Campingplätze mit 224.000 C-Stellplätzen und etwa 4100 reine Wohnmobil-Stellplätze mit (von mir jeweils 10 Parkmöglichkeiten/Stellplatz geschätzt - die Anzahl ist offiziell nicht erfasst) 41.000 Übernachtungsplätzen. Das macht insgesamt ca. 265.000 Stellplätze für Caravans und Reisemobile. Da man aus Gründen der Corona-Abstandsregeln wahrscheinlich weniger Stellplätze anbieten wird, ziehe ich einfach mal 25% ab - also ergibt das etwa 200.000 Stellplätze, die belegt werden können.
  • Hypothetisch geht die Saison '20 vielleicht von Mitte Mai bis Mitte Oktober, also ca. 170 Tage.

 

Meine Rechnung: 

  • 170 Tage (Campingsaison) x 200.000 verfügbare Stellplätze = max. 34 Mio Übernachtungen in der Saison '20
  • Dieses Angebot verteilt sich auf etwa 1,2 Millionen "Camp-Mobile". Gehen wir davon aus, dass davon nur etwa 1 Million Fahrzeuge dieses Jahr auf Camping- und Stellplätzen stehen, dann könnte jedes Camp-Mobil max. 34 Stellplatz-Übernachtungen in der Saison machen - also 34 Mio Tage : 1 Mio Mobile = 34 Tage/Mobil. Immerhin sind rein rechnerisch mehr als 4 1/2 Wochen Urlaub möglich.

Das klingt doch recht gut. Das Problem wird nur die räumliche und zeitliche Verteilung und die daraus resultierende Buchungsproblematik sein. Mit den Maximalzahlen gerechnet: 1.2 Millionen Campingmobile verteilen sich auf die 265.000 Stellplätze. Macht 4,8 Wohnmobile je Stellplatz! Da kommt beim "Verteilen" über die Urlaubssaison bestimmt Freude auf. Einfach spontan durch die Gegend reisen und einen Camping- oder Stellplatz anfahren wird schwierig werden, wenn man das rechtlich nicht ganz sichere "Freistehen" mal nicht berücksichtigt.

 

Update 05.05.20: Es sieht nun so aus, dass die Vorschriften bzgl. der Wiedereröffnung von Camping- und Stellplätzen in den meisten Ländern eine 50%-Belegung vorsehen. Das bedeutet für meine Rechung, dass von den ca. 265.000 plätzen lediglich ca. 132.000 zur Verfügung stehen. Also: 170 Tage Saison x 132.000 Plätze = 22,5 Mio Tage. Die geteilt durch 1 Mio Mobile ergibt nur noch 22 Urlaubstage/Mobil. Jetzt, wo ich fertig gerechnet habe, stelle ich den Sinn dieser Zahlenspielerei völlig in Frage... (Quelle)

 

Naja, hoffentlich führt das nicht zu ausuferndem "Freistehen" von campenden Idioten in der Natur. Dann gibt es unter Umständen ruckzuck mehr lokale Verbote oder bald eine landesweites Übernachtungsverbot (wie in vielen Nachbarländern). Ich denke aber schon, dass es es einen "Überfüllungswahnsinn" auf Campingplätzen und in den umliegenden Ortschaften an Nord- und Ostsee und anderen Touristen-Hotspots geben wird. 

 

Wir alle sind als Camper ein Teil des Problems, aber wir können auch Teil der Lösung sein: Gut überlegen, wann man wo hinfährt und wie man sich dort als Reisemobilfahrer verhält - oder einfach mal zu Hause bleiben!


Stand 20.04.20

 

Die Regierung von Tschechien möchte die Grenze für die touristische Einreise für weitere 12 Monate geschlossen halten. Polen lässt die Grenze bis vorerst 12. Juni zu. Die Arbeitsministerin von Spanien äußerte sich gegenüber der Presse, dass es wohl bis Ende des Jahres keinen "Tourismus" im Land geben wird. Dänemark lässt seine Grenzen bis vorerst 10. Mai geschlossen. Die Regierung von Frankreich rät dringend von der touristischen Einreise bis zum Sommer ab. Österreichs Tourismusministerin hat in Sachen Reisemöglichkeiten im Sommer "Gesprächsbereitschaft gegenüber Deutschland" angedeutet.


Stand 15.04.20

 

Die deutschen Grenzkontrollen werden bis 4. Mai 2020 verlängert. Fast alle Landesgrenzen Deutschlands sind nur noch eingeschränkt passierbar. Lediglich in die Niederlande läuft der Verkehr noch relativ ungehindert. Grenzüberschreitende Reisen sind für Deutsche nicht gänzlich verboten, erfordern aber einen dringenden Grund. Frankreich verlängert die Ausgangssperre vom 17. März bis zum 11. Mai. Das Haus bzw. die Wohnung darf man in Frankreich nur verlassen, wenn es unbedingt nötig ist. Erste zaghafte Lockerungen der Ausgangsbeschränkungen und des Lockdown des Einzelhandels gibt es dagegen in Dänemark, Österreich und sogar in Spanien und Italien.

 

Die EU-Komissionspräsidentin Ursula von der Leyen rät von Buchungen für den Sommerurlaub bis August ab. Sie kritisiert, dass Kunden bei einer Buchungsstornierung derzeit häufig nur einen Gutschein und nicht wie bisher eine Rückerstattung ihres Geldes erhalten. Ein Gericht in Mecklenburg-Vorpommern hat die Reisebeschränkung innerhalb des Bundeslandes aufgehoben. Ein Osterreiseverkehr bzw. Tagesausflüge an die Ostsee oder die Seenplatten waren möglich!

 

Die Bundesregierung ruft die Menschen in Deutschland dazu auf, im Kampf gegen das Coronavirus weiterhin auf private Reisen und auf überregionale tagestouristische Ausflüge zu verzichten. Mecklenburg-Vorpommern verlängert das "touristische Einreiseverbot" bis 3. Mai. Also ist keine Einreise mit einem Wohnmobil aus einem anderen Bundesland möglich. Auch Schleswig-Holstein bleibt vorerst für Touristen und Zweitwohnungsbesitzer gesperrt.

 

Der Bundesverband der Campingwirtschaft in Deutschland e.V. (BVCD) veröffentlicht einen Lösungsvorschlag für die Wiederaufnahme des Campingbetriebs in Deutschland.


Stand 06.04.20

 

Alle Reise-Rückkehrer, die aus dem Ausland nach Deutschland kommen, sollen nach einem Kabinettsbeschluss offiziell zwei Wochen in eine private Quarantäne gehen. Diese Regelung soll für alle Ein- bzw. Rückreisenden gelten, auch für symptomfreie Menschen! Der ADAC rät dringend davon ab, Campingfahrzeuge in Bundesländern mit Ausgangsbeschränkung zu bewegen. Dazu gehören Bayern, das Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Berlin und Brandenburg. "Touristische Reisen" im Wohnmobil sind seit dem 03.03. explizit untersagt. Private Reisen im Wohnmobil oder Caravan in in den folgenden Bundesländern verboten: Mecklenburg-Vorpommern, Rheinland-Pfalz und Sachsen-Anhalt. 


Stand 02.04.20

 

Die Bundeskanzlerin rät von Osterbesuchen dringend ab. In Mecklenburg-Vorpommern geht man einen Schritt weiter: Von Karfreitag bis Ostermontag sind auch für Einheimische keine Tagesausflüge erlaubt, dazu gehören insbesondere Ausflüge auf die Inseln, an die Ostsee-Küste und an die Seenplatte. Menschen aus anderen Bundesländern dürfen weiterhin nicht nach Mecklenburg-Vorpommern einreisen, es sei denn, man hat in Mecklenburg-Vorpommern beruflich und gewerblich zu tun. Ausdrücklich ausgeschlossen sind Tagesausflüge und Urlaubsreisen. Familienbesuche sind laut Ministerpräsidentin Schwesig nur dann gestattet, "wenn es die Kernfamilie betrifft, also die Kinder, die Eltern und die Großeltern". Bei Zuwiderhandlung können Strafen bis 5.000 € verhängt werden.

 

Das RKI empfiehlt aktuell nun doch für alle Menschen das Tragen von Masken in der Öffentlichkeit. Allerdings sollen medizinische Masken (OP/FFP2/FFP3) ausschließlich medizinischem Personal zur Verfügung stehen. Privatpersonen sollten sich möglichst mit selbstgenähten Stoffmasken versorgen, um die Versorgungs-Situation beim Krankenhauspersonal nicht noch zusätzlich zu verschlechtern.

 

In Marokko hängen immer noch viele Camper fest. Vereinzelt werden aber Fähren ausschließlich für den Wohnmobil-Transfer eingesetzt. Die Tickets kosten ab 1.200 € - normalerweise liegt der Preis bei deutlich unter 200 €!


Stand 28.03.20

 

Die Bundesregierung verlängert das "Kontaktverbot" vorerst bis 19.04.20. Bis dahin soll es keine Lockerungen der Einschränkungen geben. Ganz Österreich und die Ile-de-France werden zum Risikogebiet erklärt. Italien verschärft die Einreisebestimmungen drastisch. Selbst wenn keine Symptome für Covid-19 vorliegen, muss sich die einreisende Person bei den örtlichen Gesundheitsbehörden melden und 14 Tage lang in Selbstisolation gehen.

 

In vielen Wohnmobilforen sind "Lieferungsverzögerungen" von neuen Wohnmobilen oder das "verfallende Fährenticket nach Korsika" für viele Foristen ein echtes Problem - unglaublich, welche Sorgen manche Menschen haben, während Hunderttausende um ihre gesundheitliche und finanzielle Existenz bangen oder im Gesundheitswesen und in der Versorgungsbranche tausende Menschen jetzt schon am Ende ihrer Kräfte sind!


Stand 26.03.20

 

Ab heute müssen in Spanien sämtliche Unterbringungsmöglichkeiten für Touristen schließen. Der Grund ist der Ausnahmezustand, in dem sich das Land wegen des Coronavirus befindet. Das staatliche Dekret schließt alles vom Hotel über die Ferienwohnung bis zum Campingplatz ein. Wenn man bedenkt, dass jeden Winter allein über 50.000 deutsche Camper auf der Iberischen Halbinsel überwintern, wird das ein echtes Problem für die Betroffenen. Die Urlauber wurden jetzt aufgefordert das Land umgehend zu verlassen. In Spanien gibt es folgende Regeln: man darf sein Fahrzeug nur alleine, also als Einzelperson verlassen. Das Gleiche gilt fürs Betreten eines Supermarktes oder einer Tankstelle. An der Zapfsäule wird erwartet, den Tank voll zu tanken, um möglichst selten anhalten zu müssen. Der Mindestabstand von zwei Metern zur nächsten Person ist unbedingt einzuhalten. An vielen spanischen Raststätten sind die Toiletten aus hygienischen Gründen geschlossen worden!

 

Auch in Marokko halten sich mehrere Hundert deutsche WoMo-Reisende mit ihren Fahrzeugen auf und haben Schwierigkeiten, das Land zu verlassen. Die EU-Grenzen auf dem afrikanischen Kontinent sind geschlossen. Von den spanischen Exklaven auf dem afrikanischen Kontinent, Ceuta und Melilla, nehmen viele Reisende normalerweise die Fähre zum europäischen Festland. Momentan ist das anscheinend nicht mehr möglich!  Und auch im Landesinneren Marokkos ist die Bewegungsfreiheit mittlerweile stark eingeschränkt. Mehr als 300 Wohnmobile stecken in doppelreihigen Schlangen auf der Straße nach Ceuta oder im Hafen fest. Sowohl die Versorgung als auch die "Entsorgung" der Toiletten stellt bereits jetzt ein großes Problem dar. Darüber hinaus hat die Regierung in Madrid erklärt, man werde keine Durchfahrt von Wohnmobilfahrern mehr gestatten, auch wenn es sich um EU-Bürger handelt.

 

Das Bundesgesundheitsministerium rät grundsätzlich von Reisen innerhalb Deutschlands ab. Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern untersagen ganz offiziell die Einreise von "Urlaubern". 


Stand 22.03.20

 

Alle Bundesländer: Die Ministerpräsidenten haben sich heute mit Bundeskanzlerin Angela Merkel auf folgende Leitlinien zur Beschränkung sozialer Kontakte im Kampf gegen das Corona-Virus verständigt. Es handelt sich um ein Kontaktverbot mit verbindliche Regeln und nicht um Empfehlungen: Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstands sind auf ein absolut nötiges Minimum zu reduzieren. In der Öffentlichkeit ist ein Mindestabstand von mindestens 1,5 m (besser 2 m) einhalten. Der Aufenthalt im öffentlichen Raum ist nur alleine, mit einer weiteren nicht im Haushalt lebenden Person oder im Kreis der Angehörigen des eigenen Hausstands gestattet. Der Weg zur Arbeit, zur Notbetreuung, Einkäufe, Arztbesuche, Teilnahme an Sitzungen, erforderlichen Terminen und Prüfungen, Hilfe für andere oder individueller Sport und Bewegung an der frischen Luft sowie andere notwendige Tätigkeiten bleiben weiter möglich. Gastronomiebetriebe werden geschlossen, Ausnahme: Lieferung und Abholung. Diese Maßnahmen sollen eine Geltungsdauer von mindestens zwei Wochen haben. (Quelle: Bundesregierung.de)

 

Italien, Spanien, Frankreich und Belgien verlängern die Ausgangssperren. In Italien werden zusätzlich alle nicht systemrelevanten Betriebe geschlossen. In Österreich, den Niederlanden, Slowenien und Portugal gelten bislang ebenfalls nur Ausgangsbeschränkungen. In Tschechien ist eine Gesichtsbedeckung in der Öffentlichkeit Pflicht. Die baltischen Staaten haben lediglich den Notstand ausgerufen, es gibt noch keine Ausgangsbeschränkungen. Schwedens Regierung sieht das Thema "Corona-Virus" immer noch recht locker: Es gibt bislang keine Einschränkungen im Alltag...


Stand 21.03.20

 

Bayern verhängt eine landesweite Ausgangsbeschränkung: Der bayerische Ministerpräsident M. Söder hat bekanntgegeben, dass ab 20.März, 24 Uhr die Ausgangsbeschränkung für vorerst 14 Tage gilt. Die Bevölkerung in Bayern darf die Wohnungen und Häuser nur verlassen für Einkäufe, Arzt- und Apothekenbesuche, für die Unterstützung anderer, Besuche von Lebenspartnern. Das ist jedoch nur alleine oder mit Familienangehörigen möglich. Sport und Bewegung an der frischen Luft sei noch möglich, wenn ein Mindestabstand von 1,5 Meter eingehalten wird. Für Sonntag, 22. März ist im Bundeskabinett eine Sondersitzung vorgesehen, um über eine bundesweite Ausgangsbeschränkung zu diskutieren.

 

Falls momentan noch Wohnmobisten im eurpäischen Ausland unterwegs sind und nach Hause wollen: ADAC-Hinweise zur aktuellen Situation. 


Stand 19.03.20

 

Vom Reisen innerhalb Deutschlands wird abgeraten. Nach der gestrigen Ansprache von Bundeskanzlerin Merkel sieht das Leben in Deutschland anders aus: Alle Bürger wurden aufgefordert, in der Öffentlichkeit und am Arbeitsplatz mindestens einen Meter Abstand zueinander zu halten und nur noch zum Einkaufen und wenn man arbeiten muss, das Haus bzw. die Wohnung zu verlassen. Reiserückkehrer aus Risikogebieten sollen sich für 14 Tage in eine freiwillige Selbstquarantäne begeben. Der Deutsche Bundestag diskutiert die eventuelle Anordnung einer generellen Ausgangssperre, wenn sich die Bevölkerung nicht an die dringenden Empfehlungen der Kanzlerin hält. Mit Ausnahme des Saarlands sind bundesweit mittlerweile alle Campingplätze geschlossen. Das österreichische Bundesland Tirol wurde komplett unter Quarantäne gestellt. In Frankreich werden die Strände am Mittelmeer gesperrt, um die Ansammlung von Menschen zu unterbinden. Für die französische Atlantikküste wird das in den nächsten Tagen eventuell auch in Erwägung gezogen. Italien meldet heute in der Summe mehr Corona-Todesfälle als China!  


Stand 18.03.20

 

In folgenden Bundesländern werden Camping- und Stellplätze bis auf Weiteres geschlossen: Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Hessen, Bayern, Baden-Württemberg, Sachsen, Berlin, Brandenburg, Die "touristische Einreise" nach Schleswig-Holstein wird untersagt. Touristen dürfen das Bundesland ab Mittwoch (18.03.) nicht mehr betreten. Das hat die Landesregierung am Dienstagnachmittag (17.03.) beschlossen. Außerdem beschloss die Landesregierung, dass die Restaurants in Schleswig-Holstein ab Mittwoch (18.03.) vollständig geschlossen werden. Das Auswärtige Amt rät von nicht notwendigem Reiseverkehr ab. Die Bevölkerung muss sich auf teils erhebliche Einschränkungen in ihrer Bewegungs- und Reisefreiheit einstellen. 


Stand 17.03.20

 

Die Bundesregierung spricht eine weltweite Reisewarnung aus! Da Deutschland mittlerweile zu den Hauptrisikoländern gehört, sind vor allem Deutsche von massiven Reisebeschränkungen betroffen. Das RKI stuft die Gefährdungslage jetzt als "hoch" ein. Die EU erwägt einen 30-tägigen Einreisestopp. Jetzt haben zumindest in den Wohnmobilforen scheinbar alle verstanden, dass es vorerst keine Reisen mehr gibt - das sah vor ein paar Tagen noch anders aus. Viele Reisende, die noch unterwegs sind, haben ernsthafte Probleme nach Hause zu kommen.


Stand 16.03.20

 

Warum es Sinn macht, erstmal zu Hause zu bleiben: Coronavirus Ausbreitungs-Simulator (Erste Simulation der Washington Post auf englisch). Hier eine deutschsprachige Simulation vom Bayerischen Rundfunk vom 20.03.20.


Stand 15.03.20

 

Deutschland macht die Grenzen für den Individualverkehr dicht! Lediglich die deutsch-niederländische Grenze ist noch offen. Deutsche Ostsee- und Nordseeinseln werden "abgeriegelt". Touristen werden gebeten, die Inseln zu verlassen. In vielen deutschen Städten gibt es bereits "Shutdowns" - das öffentliche Leben wird herunter gefahren: Veranstaltungen werden abgesagt, Kirchen, Volkshochschulen, Schwimmbäder, Sport- und Freizeiteinrichtungen, Fitnessstudios werden geschlossen, Nachtclubs und Restaurants erleben massive Kürzungen der Öffnungszeiten. Besuchszeiten für Angehörigen von Patienten oder Bewohnern von Alten- und Pfelgeheimen werden reglementiert, vereinzelt ist der Besuch sogar verboten. Schulen, Universitäten und Kindergärten werden geschlossen. Der Flugverkehr in Europa wird ebenfalls dramatisch eingeschränkt. Die Deutsche Bahn arbeitet bereits Notfallpläne aus und verzichtet im Nahverkehr auf Fahrkartenkontrollen. Estland und Litauen schließen ebenfalls ihre Grenzen. Lettland hat eine Notstandsverordnung erlassen, wonach für Einreisende aus Deutschland eine 14-tägige häusliche Quarantäne vorgeschrieben ist. In Slowenien müssen Deutsche an der Grenze ein SARS-CoV-2 Negativzertifikat in slowenischer, italienischer oder englischer Sprache vorweisen, das nicht älter als drei Tage sein darf.


Stand 14.03.20 

 

Fakt ist, dass in Europa viele Länder momentan die Einreise verbieten, bzw. erschweren und man auch das Pech haben kann, als "Tourist vor Ort" aus bestimmten Regionen nicht mehr herauskommen zu können:  

Am 11.03.2020 hat das Robert Koch Institut (RKI) in Frankreich die Region Est als Risikogebiet eingestuft. Das Gebiet umfasst das Elsass, Lothringen und Champagne-Ardenne. Tirol wird mittlerweile ebenfalls als Risikogebiete eingestuft. In Spanien werden einige Gemeinden in Katalonien Sperrzone sowie Madrid als Riskogebiet erklärt.

Am 10.3.2020 hatte das RKI bereits ganz Italien zum Risikogebiet ernannt. Bereits am 8. März 2020 hatte Italiens Regierung erste Reisesperren verhängt. Zunächst wurden nur einige Regionen als Quarantänegebiet deklariert, mittlerweile darf man in ganz Italien nur ein- und ausreisen, wenn man über eine Ausnahmegenehmigung verfügt. Diese Regelung gilt bis vorläufig zum 3. April 2020. Grenzübergänge nach Italien im Schweizer Kanton Tessin sind mittlerweile geschlossen. Die Slowakei will keine Ausländer mehr ins Land lassen, Slowenien hat die Grenze nach Italien für den privaten Verkehr geschlossen. Tschechien hat für Deutsche ebenfalls die Grenzen dicht gemacht. Wer nach Bosnien-Herzegovina, oder Nordmazedonien möchte, muss sich in eine zweiwöchige Quarantäne begeben. Auch Polen und Dänemark lassen momentan keine "Ausländer" mehr ins Land und Frankreich hat anscheinend für die nächsten Tage auch verschärfte Grenzkontrollen geplant. In Deutschland schließen schon vereinzelt Camping- und Stellplätze. 


Und plötzlich ist alles anders ...

 

Seit Kurzem hat sich das tägliche Leben und logischerweise auch das Reiseverhalten und die Urlaubsplanungen für fast alle Menschen geändert. Unabhängig von der allgemeinen dramatischen Situation beschäftigt die "Seuche" aber auch ganz konkret viele Wohnmobilisten: In allen mir bekannten Camping-Foren gibt es aktuell zum Thema "Wohnmobil und Coronavirus" sehr viele Beiträge. Oftmals mehr oder weniger sorgenvolle, manchmal panische Kommentare und Fragen, aber leider auch sehr viele verharmlosende und naive, bzw. dämliche Beiträge uninformierter Foristen zur Coronavirus-Situation sind dort zu lesen. Ich denke, dass zumindest die Einschränkungen, die die privaten "Urlaubsreisen" von Wohnmobilfahrern angehen, gar kein Problem in Anbetracht der Gesamtsituation darstellen sollten! Wenn wir die Epedemie bzw. Pandemie wenigstens zeitlich einigermaßen abschwächen wollen, sollten wir alle den Empfehlungen der Fachleute folgen und Sozialkontakte weitgehend meiden und alle einschlägigen Hygienevorschriften beachten. Es macht jetzt wirklich Sinn, einfach mal zu Hause zu bleiben! Einige "Camper" sehen das jedoch (noch) anders... Stand 14.03.20