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Midi-Pyrénées et Perigord

Wir überquerten die Pyrenäen in Richtung der französischen Stadt Auch, einer sehr schönen mittelalterlichen Stadt, die angeblich die Heimat des Musketiers D'Artagnan war. Sie liegt in der Gascogne, die uns durch ihre schöne, sanft hügelige Landschaft sehr gut gefallen hat.

Hier werden neben Haselnüssen sehr viel Esskastanien produziert. Immer wieder fahren wir durch kleine romantische Dörfer und können uns an den engen Gassen und den Steinhäusern kaum satt sehen. Wir waren auf dem Weg durch die Garonne-Region nach Najac, über das wir in einem Reiseblog gelesen hatten, dass es das angeblich schönste Dorf Frankreichs sei. Nun, das können wir weder bestätigen noch verneinen, aber es ist ein wirklich schöner Ort auf einem Hügel und hat noch eine romantische kleine Burgruine als Sahnehäubchen. Nach einem anstrengenden Rundgang durch die steilen Gassen gab es erstmal lecker Panini – das ist ja schließlich auch eine typisch französische Spezialität ;-)

 

Durch die tolle (irgendwie ist hier wirklich alles toll!) Naturregion der Causses du Quercy ging es weiter ins Perigord und hier ist's tatsächlich noch toller! Leider konnten wir die Schönheit der Landschaft irgendwie nicht fotografisch festhalten, aber wir genossen wirklich jeden Blick nach links und rechts während wir hier durchfuhren.

 

 

An einem superheißen Nachmittag waren wir im Museum der „Grotte von Lascaux“, wo man recht beeindruckende Höhlenmalereien sehen kann, die auf den Zeitraum 19.000 Jahre vor Christus datiert werden. Erstaunlich, wie genau und anatomisch nahezu fehlerfrei damals von Steinzeitmenschen (Cro-Magnon) die Tiere, die für ihre Ernährung wichtig waren, dargestellt wurden. Was bei mir einen fast ebenso großen Eindruck machte, war die Tatsache, dass wir uns in der extrem heruntergekühlten Höhlenreplike fast eine Stunde lang echt den A.... abgefroren haben, ohne jede Chance, die fest definierte Besuchergruppe vorzeitig verlassen zu können. Die Höhlenabschnitte waren durch Automatikschleusen verriegelt, die nur die gut aussehende, aber leider rasend schnell französisch sprechende Führerin öffnen konnte. Andrea hatte kein Französisch in der Schule und versteht die Sprache leider nicht. Ich hatte zwar 4, bzw. 5 Jahre Französischunterricht, jedoch leider immer die identischen Ziffern im Zeugnis stehen - sowohl im klassischen Noten- als auch im Punktesystem: 4-5. Ich habe deswegen ebenfalls so gut wie nichts verstanden. Aber mit Tieren kenne ich mich wenigstens aus!  ;-)

 

Lascaux Museum
Lascaux Museum
Kommentare: 2
  • #2

    Hans (Montag, 12 Juni 2017 11:54)

    Hallo Urlauber
    Sehr beeindruckend die Natur und natürlich diese kleinen Dörfer mit ihren romantischen Straßen. Man kann die Nostalgie der Dörfer förmlich spüren , die auch eine gewisse Ruhe ausstrahlen . Der richtige Ort um sich zu entspannen . Weiterhin einen schönen Urlaub , und für uns weiterhin schöne Bilder.

    LG Hans

  • #1

    Borgi (Sonntag, 11 Juni 2017 14:15)

    Hallöle ihr beiden,
    die Foto´s sind wiedereinmal echt super. Bei der Ansicht eurer Festtafeln bekommer ich wieder Lust Frankreich zu besuchen, mmmm Käse - Wein und Brot , was braucht das Herz noch mehr.
    Ja vieleicht einen Aperitif oder zwei.
    Echt schön !!!!!!
    Gruß vom See